Unseren ökologischen Fußabdruck minimieren
CO₂-Fußabdruck
2022 begannen wir, Daten von unseren Lieferanten zu erheben, um ein vollständigeres Bild unserer Klimaauswirkungen zu erhalten. Mittlerweile, im dritten Jahr, verfügen wir über Primärdaten aller Lieferanten und erhalten so einen präzisen Überblick über Emissionen und deren Treiber je Lieferant.
Unser CO₂-Fußabdruck wird nach dem führenden GHG Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard berechnet, ergänzt durch die französische Bilan-Carbone-Methode. Jedes Jahr verbessern wir unsere Datenerhebung und passen unsere Berechnungen bei Bedarf an.
Transparenz in der Praxis
COâ‚‚-Emissionen vom Rohstoff bis zur Entsorgung des Produkts
Anteil der gesamten CO₂-Emissionen nach Stufe der Wertschöpfungskette (%)
Rohstoffgewinnung und Herstellung machen aus
71%
der Gesamtemissionen
- Rohstoff
- 12%
- Garn
- 17%
- Stoff
- 33%
- Kleidungsstück
- 3%
- Vorgelagerter Transport
- 6%
Eigener Betrieb und nachgelagerte Aktivitäten machen aus
29%
der Gesamtemissionen
- Nachgelagerter Transport
- 1%
- Stanley/Stella
- 1%
- Veredelung
- 6%
- Nutzer
- 15%
- Abfall / Entsorgung
- 6%
Unsere Dekarbonisierungsstrategie
Nach zwei Jahren intensiver Arbeit, in denen wir jeden Aspekt unseres Betriebs und unserer Wertschöpfungskette erfasst haben, um unseren gesamten CO₂-Fußabdruck zu messen, haben wir eine ambitionierte Dekarbonisierungsmission gestartet: die relativen CO₂-Emissionen bis 2030 entlang der gesamten Wertschöpfungskette um 30 % zu senken (Basisjahr 2022).
Angesichts unseres bisherigen und geplanten Wachstums stellen absolute Reduktionsziele eine Herausforderung dar. Unsere Dekarbonisierungsstrategie setzt daher auf ein relatives Ziel: Die gesamten absoluten Emissionen werden in Relation zum Gewicht der produzierten und verkauften Produkte gesetzt. So können wir pro produziertem und verkauftem Produkt nachvollziehen, wie wir unsere relative Belastung in knapp acht Jahren um 30 % senken.
Entwicklung der CO₂-Intensität (Tonnen CO₂-Äquivalent pro Tonne Produkt)
- 15,38
- 2022
- 14,33
- 2023
- 13,14
- 2024
- 10,44
- 2030
Wasser
Wir behandeln Wasser als die wertvolle Ressource, die es ist. Entlang unserer gesamten Lieferkette wollen wir den Wasserverbrauch minimieren und dessen Verschmutzung reduzieren.
Wasser ist ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Anbau von Bio-Baumwolle. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft kommen im biologischen Anbau jedoch keine schädlichen Chemikalien zum Einsatz, sodass jegliches Abflusswasser unbelastet bleibt. Alle unsere Partnerfabriken verfügen über eigene Kläranlagen (ETPs), die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sowie über hausinterne Fachkräfte und Testeinrichtungen. So wird sichergestellt, dass Abwasser aufbereitet und anschließend ohne Schaden für die Umwelt zurück in die Natur geleitet werden kann.
Unsere Zusammenarbeit
Removall ist ein Projektentwickler, der auf die Konzeption und den Betrieb zertifizierter COâ‚‚-Kompensationsprojekte spezialisiert ist.
2024 begannen wir die Zusammenarbeit mit Removall als verlässlichem Partner für Initiativen zur CO₂-Kompensation. Wir haben uns für Removall entschieden aufgrund der Art ihrer Projekte, ihrer Nähe zu den Regionen, in denen unsere Lieferanten tätig sind, sowie der Integrität der Projekte. So werden die CO₂-Zertifikate beispielsweise von unabhängigen Dritten zertifiziert und sind „ex post“, das heißt, die von uns erworbenen Zertifikate stehen für bereits realisierte CO₂-Einsparungen und nicht für versprochene oder erwartete.